Ski Dart - Red Bull 401

Matthias Indermühle schrieb am 22.02.2010 um 00:00 Uhr:


die Sieger
die Sieger
Jonas Hunziker
Jonas Hunziker
Roy Kittler
Roy Kittler
Nils Lauper
Nils Lauper
Auf dem weg zu einer Flasche Vodka
Auf dem weg zu einer Flasche Vodka
Elias Ambühl
Elias Ambühl
Big Brother is watching you
Big Brother is watching you

Red Bull hat in Zusammenarbeit mit den NBC Jungs das zweite mal zum Dartspielen in den Park vom Hoch Ybrig eingeladen. Dem Ruf ist ein grosser Teil der Schweizer Freeskielite, sowie einige ausländische Riders gefolgt. Im Gegensatz zu letztem Jahr zeigte sich auch Petrus als Freeskier und zauberte einen blauen Himmel über den Berg.

Im Unterschied zu einem herkömmlichen Dartspiel markieren beim Red Bull 401 nicht Zahlen, sondern Tricks die Scheibe. Jeder dieser Tricks hat einen Punktwert: je mehr Rotation desto mehr Punkte, mit Double Corks, Grab Combos oder Inverted Variationen konnten zusätzliche Bonuspunkte geholt werden. Diese kann der Fahrer von seinem Anfangspunktestand von 401 abziehen, sobald der Trick sauber gelandet wurde. Als Format wurde eine Jamsession gewählt bei der jeder so viele Trainingsläufe zur Verfügung hatte wie er wollte. Vor einem Run konnte sich der Fahrer jeweils entscheiden ob dieser gewertet werden sollte. 7 gewertete Läufe in 4 Stunden standen den Fahrern zu um ihr Punktekonto auf null zu bringen. Gewinnen sollte, welcher mit den wenigsten Sprüngen zuerst auf null kam.

Neben Konstanz war also auch Taktik gefragt. „Angriff ist die beste Verteidigung!“, dachte sich wohl Vorjahressieger Roy Kittler und legte gleich mächtig los: Die Hälfte der Zeitlimite war kaum vorüber, da hatte der Deutsche seine Punkte nach 6 Läufen bereits im Trockenen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Elias Ambühl noch keinen einzigen gewerteten Lauf auf seinem Konto.

Dass der X Games Bronzemedaillist im Training aber die richtigen Trickcombo gefunden hatte, zeigte sich spätestens nach seinem ersten Run für die Wertung: Mit zwei inverted 720, wovon einer Switch war und einem Double Cork 1080 räumte der Bündner dank der Möglichkeit einen seiner Run doppelt zu zählen gleich 270 Punkte ab. Zwei weitere Läufe für die Wertung folgten kurz später und nach lediglich 3 Sprüngen hiess es für Elias bereits Feierabend – ein klarer Sieg nach Punkten.

Neben Ambühl und Kittler gelang es auch Jonas Hunziker (Brienzwiler) und Nicolas Vuignier (Venthône), auf null zu kommen.

Nebst dem Ziel möglichst schnell null Punkte zu erreichen waren noch zwei weitere Preise ausgelobt. Derjenige der als erstes alle vier 1080 steht durfte eine Reise nach Madrid antreten. Leider hat das niemand zustande gebracht. Für den anderen Spezialpreis, einen Flug nach London gestiftet von Eleven ging es darum, wie könnte es auch anders sein, der erste Rider zu sein welcher genau 11 Punkte hatte. Dieses Kunststück gelang in seinem siebten und letzten Run Nils Lauper.

In ehren eines bestimmten Doppel Doppel Olympiasieger wurde neben dem offiziellen kurzerhand ein inoffizelles Skispringen veranstalltet. Die Flasche Vodka darf sich nun Lukas Fritsche an den Swatch European Open bei Mr. TWIN Ruedi Flück abholen.

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Ergebnisse
1. Elias Ambühl
2. Jonas Hunziker
3. Roy Kittler
4. Nicolas Vuignier



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