![]() Elias Ambühl gewint das A.A.ILori schrieb am 21.03.2010 um 23:28 Uhr:
In der Judging-Zahlenskala von 0-100 müsstest du kopfrechnerisch sattelfest sein, auf » 6Meter90 solltest du ohne » Höhenangst verbleiben können, auch in » Skischuhen ein bisschen klettern sollte dir nicht schwerfallen, Sonnencreme zu bedienen wissen, » keine Red Bull Allergie haben, den » Pfeilbogen(2:53) von der » Wurst und dem » Lastwagenfahrer zu differenzieren verstehen, dich unparteiisch verhalten können oder » einfach keine Freunde haben geht auch. Des weiteren ist es wichtig, dass du am besten überhaupt gar » keinen Humor besitzt, Skifahren als die unerbittlichste Sportart von allen siehst, dir deinen folgeschweren Entscheidungen immer bewusst bist und diese ganz ungeschminkt vermitteln kannst. Falls du dich nun angesprochen fühlst darfst du dich gerne für meinen Sitzplatz am nächstjährigen AAI bewerben. Meines Erachtens hab ich vor allem im Punkt mit der Sonnencreme und der Seriosität das obige Anforderungsprofil eines Punkterichters nicht erfüllen können. Auch mit den Zahlen liess ich das Gespür vermissen, kein wunder, wenn ich an meine Schulzeit denke. Ah und für die nächstjährige Neubesetzung des Judging-Turms wäre auch jemand mit Erfahrung in der Modebranche gewünscht, da wir, nicht wie üblich, das Kriterium „Teilnehmers visuelle Erscheinung“ vernachlässigten. Meine Bankkameraden Nils Lauper, Jonas Hunziker und Andreas Lanz hatten zwar auch alle Hände voll zu tun, aber lösten die Aufgabe sicherlich stilsicherer. Vor allem Jonas überzeugte mich mit seinem Kopfrechnen und war fast so schnell wie mein Natel. Nichtsdestotrotz, es gab einen strahlenden Sieger und eben meine Stirn mit den gleichen Symptomen. Aber nochmals auf Anfang. Der Tag begann mit dem Semifinale, in welchem die 14 Qualifikanten vom Freitag mit den Eingeladenen zusammen um Punkte wetteiferten. Wie die Qualifikation am Freitag wurden ein Style- sowie ein Technik-Run absolviert , zudem gab es einen dritten Durchgang, in welchem eines der beiden Resultate verbessert werden konnte. Leider fiel der dritte Durchgang ein wenig dem Herrn Wind zum Opfer, welcher so überraschend, wie er hereinspatzierte, den Schauplatz auch wieder verliess. So nutzten nicht alle Fahrer den dritten Run um ihr Konto zu verbessern, da sie teilweise sowieso schon zwei sehr gute Sprünge verbuchen konnten. Für den Final der besten acht empfahlen sich also aus Sicht unserer Aussichtsplattform Elias Ambühl, Andreas Burri, Roy Kittler, Mike Hauser, Jussi Mononen, Andri Ambühl, Silvan Jäger und Cyrill Hunziker. Till Matti verdiente sich als bester Rookie den Zusatzplatz im Finale. Einige konnten leider nicht ihr volles Können präsentieren, zum Beispiel Yannic Lerjen, welcher die Qualifikation vom Freitag noch gewinnen konnte. Joel Mooser wie auch Tobias Fuhrer hätten mit etwas saubereren Landungen bei ihren Tech-Tricks den Einzug in die letzte Runde gut machen können. Im Finale spielten genau diese nicht ganz 100prozentigen Landungen die Hauptrolle, dass einige den Sprung nicht noch weiter nach vorne schafften. Im Format wurde die „Verbesserungs- Runde“ gestrichen, also zweimal sauber hinstellen war angesagt. Andreas Burri landete bei seinem sehr fetten Switch9 Tail leider mit zuviel Rücklage und daher nur auf Rang neun, obwohl er im Style Durchgang mit Flat5 Japan zu Mute gut Punkten konnte. Der beste Rookie des AAI, nennt sich Till Ruben JCD Matti und zeigte einen stylischen Switch5 Japan und den technischen Switch7 Tail. Der Gastgeber Andri Ambühl, zeigte gute Manieren und keine höchst Schwierigkeiten, er „überliess“ damit den Kampf um das Podium den verbleibenden sechs. Auf der Sechs war Mike Hauser anzutreffen, Switch7 Japan und Cork10 Tail waren seine Sprünge, wobei die Landung beim Cork10 nicht gut genug war. Die Fünf für Silvan Jäger für seinen stylischen Flat5 Safety mit abschliessendem Shifty, hätter seine Nose beim Switch 9 ein bisschen besser und länger in die Finger gekriegt hätte es für mehr gereicht. Knapp vor Silvan reihte sich Cyrill Hunziker ein, welcher genau wie Silvan bei seinem Tech-Sprung einige Punkte liegen liess. So konnte Jussi Mononen mit einem fast unendlich gegrabten 3er Japan und einem effektiven Cork9 Tail den ersten aber doch dritten Platz auf dem Podium ergattern. Ganz vorne auf dem Level von Elias mithalten konnte Roy Kittler, mit dem besseren Style Sprung als Elias und einem Double-Style Switch9 Mute, musste Elias im letzten Sprung seinen Trick natürlich perfekt stehen um den Sieg und die 5'000 Sfr. abzuholen. Aber mit einer wirklich traumwandlerischen Sicherheit zeigte er einen Bilderbuch Double Cork10 Double Mute und schloss so das AAI mit der besten Punktzahl des Wochenendes. Erwähnen müssen wir leider einen wirklich sehr dummen Zwischenfall, bei welchem Matthias Egger, ohne dass ihn die Schuld trifft, mit einem Pistenfahrzeug kollidierte. Er kam mit einer Schulterverletzung und einigen Schrammen davon, was den Umständen entsprechend sehr glücklich ist. Warum genau das Pistenfahrzeug im unteren Teil des Parks stand ist nicht klar. In den Funparks und auf den Pisten also immer die Augen offen halten. Jede/r von uns hatte sicher schon Momente auf der Piste bei denen ihr am falschen Ort standet oder mit so jemandem fast kollidiert seit. Ich mit meinem halben Sonnenstich und » Überdosis RedBull habe am Samstag auch einen Snowboarder übersehen und plötzlich wurde es knapp. Also aufpassen, unvorgesehenes kollidieren macht nur auf der „Butschautibahn“ Spass. In diesem Sinne gute Besserung an Matthias und auf das er bald den Spass auf den Skis wieder voll ausleben kann! (Kopf und ersten 5 Bilder von » Pascal Landert, weiteren 5 Bilder von Simone Häring) » 4 Kommentare |

































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