Freestyle.ch - Freitag Abend

carlo schrieb am 26.09.2008 um 00:00 Uhr:


nicolas vuignier
nicolas vuignier
michael clarke
michael clarke
tucker perkins
tucker perkins
patrick hollaus
patrick hollaus
Aurdal Aleksander
Aurdal Aleksander
pk hunder - all by maetthu
pk hunder - all by maetthu
tucker perkins
tucker perkins
roy kittler
roy kittler
patrick hollaus
patrick hollaus
simon dumont
simon dumont

Es ist losgegangen auf der Landiwiese in Zürich: Freestyle.ch 2008. Wind und Kalte Temperaturen dominieren das Feeling. Die Rampe ist grösser und auch der Kicker. Eine weitere Neuigkeit ist eine Art Gap nach dem Kicker, damit das Spektakel vergrössert werden kann. Es wird ein tolles Wochenende werden, dass ist sicher. Seit ihr sicher, dass ihr kommen werdet - dann wird es episch.

Die erste Qualifikationsrunde ist soeben zuende. Das Niveau war ohne Zweifel so hoch wie noch nie. Der neue Speaker Nico Zacek war genauso beeindruckt von den technischen und den Style Sprüngen wie das Publikum. Die 14 Fahrer legten um 20:00 los - dabei auch der Schweizer Nicolas Vuignier, welcher das Spektakel eröffnete: eine Style Runde war angesagt. Der Norweger Aurdal Aleksander, der als dritter von der Rampe droppte, zeigte den TJ Schiller Signature Move - einen 540 Pfeilbogen Grab ohne Unsicherheiten. Das war die Führung in diesem Durchgang, denn weder Jacob Wester mit einem super gekreuzten Rodeo 7 noch Patrick Hollaus mit einem Rodeo 7 Reverse Mute (im klassischen Patrick Hollaus Style) noch Simon Dumont mit einem 720 True Nose Grab (der Mann bewegt sich einfach nicht in der Luft). Es stellte sich heraus, dass die Landung ein heikler Punkt war. Die Kompression ist sehr stark, so dass die Fahrer teilweise abheben und stürzten.

Round Two stand im Zeichen eines technischen Sprunges. Nicolas Vuignier zeigte einen Rodeo 9 Nose Grab. Roy Kittler legte die Hürde mit einem fantastischen Switch 10 Mute to Tail Grab. Michael Clarke liess dies unbeeindruckt, denn er stellte seinen Double Cork 12 perfekt hin. Gus Kennworthy und Jacob Wester kangaroo-flippten hinterher. PK Hunder, (Zürich, du hast schöne Augen, zeigte, dass auch er den Double Cork 10 beherrscht. Dumont putzte einen standardmässig perfekt performten 10 Mute Grab hin. Es zeigte sich doch, dass die Vielfalt der Tricks gross war. In der Qualifikation sah man wenige gleiche Tricks, was für den Zuschauer attraktiv ist, und für die Judges um so schwieriger.

Im dritten und letzten Durchgang konnten die Rider einen technischen oder einen stylischen Trick machen, um ihre schlechtere Wertung zu verbessern. Kittler versuchte es mit einem Switch Misty 9 - aber es reichte nicht. Mike Clarke verlor spektakulär den Ski als er das Table verliess. Laurent Favre kämpfte erfolglos mit seinen Grabs gegen die Spins der anderen Ridern. Auch sein Screamin Seaman änderte nicht, ebensowenig wie Gus Kennworthy 1620 (das war nicht wirklich ein 1620, sondern ein Straight Air).

Vier aus 14 Fahrern qualifizierten sich am Ende für das Finale vom Sonntag. Es waren dies PK Hunder, Jacob Wester, Aurdal Aleksander und Simon Dumont. Es zeigte sich, dass das Level der euopäischen Rider stark gestiegen ist. Roy Kittler und Patrick Hollaus (er ist gerade im Militär, also war nichts los mit Training) fuhren auf hohem Niveau. Nicolas Vuignier wurde 7er und zeigte, dass er durchaus mit der Weltelite mithalten kann.

Wir dürfen uns auf den morgigen Tag freuen. Im zweiten Qualifikationslauf werden mit Elias & Andri Ambühl und Thomas Kobel 3 Schweizer am Start sein - das wird sicher für mindestens einen schweizer Finalteilnehmer reichen. Die Leute entfernen sich nun langsam vom Gelände und begeben sich an die verschiedenerorts stattfindenden Parties. Morgen geht's weiter auf der Landiwiese - stay tuned with » raiders.ch







qualification friday, freestyle.ch 2008 from ohaaP on Vimeo.


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